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Die Wehrleute der Freiwilligen FEUERWEHR PUDERBACH trafen sich am Freitagabend (27.12.2013), um gemeinsam das ablaufende Jahr Revue passieren zu lassen. In diesem Rahmen gab es Verpflichtungen und Beförderungen. In den kommenden fünf Jahren wird die Verbandsgemeinde Puderbach eine Million Euro in ihre Wehren investieren.

Verbandsbürgermeister Volker Mendel dankte den Wehrleuten für die geleisteten Einsätze in 2013. Für ihn war es wichtig, dass alle Einsatzkräfte wieder gesund nach Hause kamen. Mendel ging kurz auf den größten Einsatz ein. Es war die mehrtägige Suche nach einer vermissten Person. Das Feuerwehrhaus Puderbach diente dabei als Lagezentrum. Von hier wurde die Suchaktion mit bis zu 150 Personen, Hunden und einem Hubschrauber koordiniert.

Abschluss FF MG 1930Für Volker Mendel war die Gründung der eigenen Jugendfeuerwehr im Juni 2013 ein weiterer Höhepunkt. Die enge Kooperation mit der Dierdorfer Wehr wird fortgesetzt werden. Der letzte Höhepunkt in der Jugendarbeit war die Gründung der Bambini-Feuerwehr am 20. Dezember 2013.

Im Jahr 2013 wurde der Arbeitskreis Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Puderbach gegründet. Dort sind alle politischen Parteien mit vertreten. „Durch diese Gründung kam politische Bewegung in die Feuerwehr. Es war ein wichtiger Meilenstein.", erzählte Volker Mendel. In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt eine Million Euro in die Wehren im Puderbacher Land investiert werden, darin sind sich alle Parteien einig.

Den hohen Ausbildungsstand aller Wehren in der Verbandsgemeinde hob Wehrleiter Dirk Kuhl hervor. Die intensiven Ausbildungen werden in 2014 fortgesetzt werden. Ein Schwerpunkt wird der Austausch und die Ergänzung innerhalb der Wehren sein. Denn in der Tagesbereitschaft kommt es immer wieder zu Engpässen in den einzelnen Wehren. „Die Personalentwicklung wird ein großes Aufgabengebiet werden. Unsere Sollstärke ist noch nicht erreicht. Wir müssen den Personalbestand anheben und uns zukunftsfähig machen.", mahnte Dirk Kuhl an. Das neue Einsatzleitfahrzeug wird voraussichtlich Mitte 2014 zur Verfügung stehen, war zu hören.

Patrik Berger ließ die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Revue passieren. Wehrführer Arndt Kuhl gab für die Puderbacher Wehr einen Jahresrückblick. „Insgesamt war es ein ruhiges Jahr.", meinte er. 70 Einsätze mussten gefahren werden. Mit 42 Einsätzen überwogen die Hilfeleistungen. Dabei waren zwei schwere Unfälle mit tödlichem Ausgang. Zu Brandeinsätzen wurde die Wehr 22 Mal gerufen. Für die 70 Einsätze wurden rund 1.000 Stunden aufgewandt. Der größte Posten im Stundenaufwand machte die Fortbildung der Wehrleute aus: insgesamt 1.750 Stunden. Rund 600 Stunden wurden für die Pflege der Fahrzeuge und Geräte eingesetzt. Weitere 850 Stunden verteilten sich auf diverse Aufgaben.

Abschluss FF MG 1945Daniela Packmohr verlässt die Puderbacher Wehr zum Jahresende. Sie zieht um und steht damit nicht mehr zur Verfügung. Dagegen gab es fünf neue Verpflichtungen. Dirk Pfeiffer (Truppführer und Hauptfeuerwehrmann), Fabian Meier, Ute Siebenmorgen (Truppfrau und Feuerwehrfrau) und Hans-Peter Siebenmorgen (Gruppenführer und Brandmeister) kommen durch Zuzug neu in die Feuerwehr. Als erster wechselt Niklas Schneider von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst.

Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Christian Schuh und Dieter Stein befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Patrick Berger. Christian Theis wurde Atemschutzgerätewart. Holger Kuhl wurde zum Ausbilder für sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen und einfache Rettung aus Höhen und Tiefen bestellt. Wolfgang Tischler