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1948 Zerschlagen durch den 2. Weltkrieg begann man 1948 den Aufbau der neuen Feuerwehr. Seit diesem Zeitpunkt hat die Wehr eine ganz enorme Aufwärtsentwicklung zu verzeichen.

1949 Unter der Führung des damaligen Brandmeisters Karl Hottgenroth versahen 16 Feuerwehrmänner ihren Dienst. Im Hof bzw. Garten des damaligen Amtsbürgermeisters Günther wurde mit erheblicher Eigenleistung ein neues Feuerwehrhaus errichtet. Ein von Dernbach nach Puderbach überführtes Feuerwehrauto versah fortan seinen Dienst in Puderbach.

1950 Die Amtsvertretung beschloss im Jahre 1950 eine Brandschutzordnung, wonach die technische Ausrüstung der Wehr in den Zuständigkeitsbereich des Amtes übernommen und die Feuerwehr Puderbach der Amtswehr angeschlossen wurde. Die offizielle Bezeichnung hieß nun "Freiwillige Feuerwehr des Amtes Puderbach Löschzug 1 Puderbach".

1960 Das von Dernbach übernommene Feuerwehrauto mußte nach zehn Jahren aus Altersgründen verschrottet werden. An seine Stelle trat ein modernes Tanklöschfahrzeug 16 von der Firma Bachert mit MAN-Fahrgestell. Das Fahrzeug hatte einen Löschwasserbehälter von 2.400 Litern und eine komplette technische Ausrüstung für die Brandbekämpfung. Im gleichen Jahr wurde Emil Velten seitens der Amtsverwaltung zum Amtsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Puderbach ernannt. Gleichzeitig übernahm er die Führung des Löschzuges Puderbach. Kurze Zeit später wurde auch ein VW-Bus als Mannschaftswagen in Dienst gestellt.

1965 Bedingt durch eine Vielzahl von Einsätzen auf der Bundesautobahn, wurde es notwendig ein speziell für die Unfallrettung geeignetes Unfallhilfsfahrzeug anzuschaffen. Hierbei handelte es sich um einen Ford-Transit mit entsprechender technischer Beladung. Zur weiteren Abdeckung der Einsatzrisiken auf der Autobahn wurde der Feuerwehr auch ein Pulverlöschanhänger mit 250 kg Löschpulver zur Verfügung gestellt. In der Zeit vom 19.-29.06.1965 konnte die Feuerwehr Puderbach ihr 75-jähriges Jubiläum feiern. Zu diesem Ereignis erhielt die Feuerwehr ihre Standarte.

1967 Durch die erweiterte technische Ausrüstung war ein Gerätehausneubau dringend erforderlich gewor- den. Das neben das alte Gerätehaus errichtete neue, moderne Haus konnte 1967 seiner Bestimmung übergeben werden. Gleichzeitig wurde ein mechanische Leiter vom Typ AL 18 angeschafft, die auch heute noch ihren Dienst versieht. Kurze Zeit später beschaffte sich die Wehr aus eigenen Mitteln und Spenden einen DKW-Jeep, der mit Funk als Kommandowagen ausgerüstet wurde. Auch die persönliche Ausrüstung wurde von Jahr zu Jahr verbessert.

1970 Die Wehr feiert ihr 80-jähriges Jubiläum im Rahmen eines Kreisfeuerwehrfestes.

1971 Der auf 25 Mann angewachsenen Wehr wird ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8 TS der Fa. Magirus übergeben.

1974 Auch das in die Jahre gekommene alte Tanklöschfahrzeug von Typ Bachert muß durch ein neues ersetzt werden. Das moderne TLF 16 auf Magirus-Fahrgestell besitzt neben dem obligatorischen 2.400 Liter- Tank auch eine hydraulische Seilwinde. Auf Grund der nunmehr vorhandenen Ausrüstung wird die Feuerwehr Puderbach als Stützpunktwehr anerkannt. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform ändert sich der Name der Feuerwehr in "Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Puderbach Löschzug Puderbach'"

1977 In Anerkennung des vorhandenen Gefahrenpotentials erhält die Feuerwehr Puderbach ein Großtank- löschfahrzeug, heute TLF 24/50 mit einem Löschwassertank von 5000 Litern und einem Schaummit- telbehälter von 500 Litern. Das mit einem Wassermonitor versehene Fahrzeug steht auch heute noch in Diensten des Löschzuges und wird auch überregional eingesetzt.

1979 Das mittlerweile nicht mehr einsatzfähige Unfallhilfsfahrzeug aus dem Jahre 1965 musste 1979 durch einen modernen Gerätewagen ersetzte werden. Das Fahrzeug beinhaltet Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung, insbesondere hydraulische Rettungsgeräte, die eine schnelle und schonende Rettung von eingeklemmten Personen nach Fahrzeugunfällen ermöglichen.

1980 Ebenfalls mit einem Kreisfeuerwehrfest beging man das 90-jährige Bestehen der Feuerwehr Puderbach.